Wie schmeckt ein Kotelett vom Sattelschwein? Welche Unterschiede gibt es zwischen verschiedenen Kreuzungen und Schweinerassen? Und welchen Einfluss haben Haltung und Fütterung auf Geschmack, Saftigkeit und Fleischqualität?
Mit diesen Fragen beschäftigte sich das Netzwerk des „Brandenburger Bio-Schweins“ bei einem Projekttreffen mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Landwirtschaft und Vermarktung. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Genetik die zukünftigen Qualitätsstandards des Brandenburger Bio-Schweins am besten erfüllen kann.
Nach einem Fachvortrag zum Thema „Rassewahl und Züchtung in der ökologischen Schweinehaltung“ von Dr. Anna Olschwesky von der Universität Kassel wurde intensiv diskutiert. Anschließend wurde es praktisch: Jörg Förstera von Kumpel & Keule bereitete Koteletts verschiedener Schweinerassen und Kreuzungen zu – vom italienischen Cinta Senese über das Deutsche Sattelschwein bis hin zu Kreuzungen mit Schwäbisch-Hällischen Schweinen, Duroc und dem ostdeutschen Leicoma-Schwein.
Bei der Verkostung bewerteten die Teilnehmenden die verschiedenen Koteletts hinsichtlich Marmorierung, Geruch, Geschmack und Saftigkeit. Die Ergebnisse liefern wertvolle Hinweise für die weitere Ausgestaltung der Qualitätsstandards und fließen in die Auswahl geeigneter Kreuzungen für das „Brandenburger Bio-Schwein“ ein.
Vielen Dank!
Ein herzlicher Dank gilt Jörg Förstera von Kumpel & Keule für die fachkundige Zubereitung der Koteletts sowie allen Teilnehmenden für ihr Interesse, die engagierten Diskussionen und ihre wertvollen Einschätzungen.